Presseerklärung in deutscher Sprache

Internationalisten treffen sich in Hamburg zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien

Am 24. November fand die Internationale Konferenz zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien in Hamburg, Deutschland, statt. Internationalisten folgten dem gemeinsamen Aufruf des Internationalen Komitees zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien und des Hamburger Bündnis gegen imperialistische Aggression und kamen aus verschiedenen Teilen der Welt zusammen, um Ansichten darüber auszutauschen, wie die internationale Unterstützungsarbeit für den Kampf des indischen Volkes gegen den Imperialismus, Halb-Feudalismus und bürokratischen Kapitalismus zu entwickeln sei. Delegationen, Organisationen und Einzelpersonen aus Afghanistan, Österreich, Brasilien, Kanada, Kolumbien, Frankreich, Deutschland, Galizien, Holland, Iran, Italien, Kurdistan, Norwegen, Palästina, Peru, Philippinen, Spanien, Sri Lanka, Schweden, Schweiz, Türkei, England und vielen anderen Ländern nahmen an der Konferenz teil. Insgesamt beteiligten sich rund 300 Personen an der Veranstaltung.

Kommunistische Parteien, revolutionäre Massenorganisationen, revolutionäre Jugendorganisationen und Solidaritäts- und antiimperialistische Organisationen aus allen Ecken der Welt hielten Reden zur Unterstützung der indischen Genossen. Aus vielen Ländern, aus denen Genossen und Freunde der indischen Maoisten nicht in der Lage waren, mit einer Delegation teilzunehmen, wurden Grußbotschaften geschickt. Eine Liste der teilnehmenden Parteien und Organisationen sowie alle Reden und Grußbotschaften werden in den kommenden Tagen auf der Website der Konferenz veröffentlicht werden: www.INDIENKONFERENZ.tk

Auf der gleichen Webseite gibt es Bilder von der Konferenz, sowie Informationen aus der vorbereitenden Kampagne, einschließlich des offiziellen Mobi-Videos, der Graffitis, Plakate usw.

Die Konferenz enthielt auch ein kulturelles Programm mit Musikgruppen, die schwedische Volksmusik, deutschen Rap und revolutionäre türkische Lieder, alle in einem starken anti-imperialistischen Geist, spielten.

Eine wichtige Rede wurde von einem palästinensischen Genossen gehalten, der aufzeigte, wie der Kampf des indischen Volkes mit dem Widerstand gegen die mörderischen zionistischen Besatzer und ihre US-imperialistischen Herren verbunden ist. Am Ende der Rede erhallten im Saal Parolen zur Unterstützung des heldenhaften palästinensischen Volkes. Die Organisatoren der Konferenz verurteilten die barbarischen Angriffe auf die Bevölkerung von Gaza scharf.

Ein weiteres wichtiges Merkmal der Konferenz war die große Zahl der Jugendlichen, die nicht nur als Teilnehmer, sondern auch als Teil der organisierenden Strukturen beteiligt waren. Dieser Aspekt, zusammen mit dem wahrhaft internationalistischen Charakter der Veranstaltung, gab ihr einen sehr lebendigen und dynamischen Charakter.

Nach dem offiziellen Teil des Programms feierten die Delegierten und Teilnehmer bis lang in die Nacht hinein. Revolutionäre Lieder in vielen verschiedenen Sprachen sowie anti-imperialistische, militante antifaschistische und kommunistische Parolen machten den Abend zu einem Freudenfest des Internationalismus.

Als Ergebnis der Konferenz wurden konkrete Schritte in der Koordination der Kräfte, die den Volkskrieg in Indien unterstützen, getan. Das wird ohne Zweifel eine starke Wirkungen auf die internationale Arbeit haben und zu einer stärkeren internationalen Kampagne führen.

Als wir den Anruf zur Konferenz schrieben, haben wir gesagt, dass wir wünschen, dass sie ein lebendiger Ausdruck des proletarischen Internationalismus wird. Sie war es. Von der Hamburger Konferenz erklingt der Ruf:

Wir stehen an der Seite unserer Genossen in Indien!
Sieg dem Volkskrieg!

Internationales Komitee zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien
Bündnis Gegen Imperialistische Aggression (Hamburg, Deutschland)
26. November 2012